VON GENERATION ...

 

1879 Gottlieb Marquart aus Höfingen und seine Frau Wilhelmine Pauline, geb. Bentel aus Renningen, übernehmen die Bäckerei des Wilhelm Mönch in der Hauptstraße 31 in Eltingen.

Marie Friederike MarquartVorausgegangen war eine umfangreiche Korrespondenz mit dem Oberamt Leonberg und dem Gemeinderat in Eltingen und Höfingen, wo Gottlieb Marquart wohnte.

Am 21. März 1879 bekommen die jungen Eheleute auch noch die Konzession zur Führung des Gasthauses zum "goldenen Adler" gegen Zahlung eines Konzessions-geldes von insgesamt 132.- M.

Marie Friederike Marquart

Nach dem Tode seiner Frau heiratete Gottlieb Marquart Marie Friederike, geb. Schmid, aus Eltingen, die später das Gasthaus lange Jahre selbständig weiterführte. Dieser Ehe wurden vier Kinder geschenkt, von denen der zweitälteste Sohn im Jahre 1930 Bäckerei und Gasthaus übernahm.

 

 

Es gehörte in jenen Jahren schon Mut dazu, sich selbständig zu machen, zumal sich - wie aus einer alten Oberamtsbeschreibung zu entnehmen ist - die Einwohner Eltingens "im Allgemeinen nicht in den besten Vermögensumständen" befanden. Die Abbildung des Gasthauses zum "goldenen Adler" etwa aus dem Jahre 1913 mag dafür Zeugnis ablegen.


Gottlieb Marquart

Gottlieb Marquart hat das Bäckerhandwerk gründlich erlernt. Seine Lehr- und Wanderjahre führen ihn von Höfingen über Stuttgart sogar bis nach Berlin, wo er einige Jahre als Gehilfe tätig war. Nach seiner Militärzeit beim Königl. III. Infanterieregiment ist er kurze Zeit Bäckergehilfe in Leonberg.